Bilderserie, Papa-Blog
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Wochenende in Bildern: Familienfeeling im Wedding #40

Wochenende in Bildern - Rehberge

An diesem Wochenende fiel die totale Mondfinsternis mal wieder über die Bloggerwelt herein: #12von12 und „Wochenende in Bildern“. Mich persönlich machen solche zeitlichen Zusammenstöße immer etwas lethargisch. Doch auch sonst bot dieses Wochenende nur wenig Anlass zur Bewegung. Ein WiB mit traurigen Spielplätzen, Flohmärkten und auffälligen Zivilstreifen. Jetzt.

Wochenende in Bildern: Samstag

IMG_4964Im Gegensatz zu den letzten Wochenenden, darf ich in dieser Woche nach Sonnenuntergang sicher in den eigenen vier Wänden weilen – ohne noch einmal vor die Tür zu müssen. Meine Haare nutzen die Gelegenheit, sich auch mal die gedankliche Jogginghose überzustreifen.

Der Blick auf den Kalender verrät allerdings, dass all die Ruhe wohl nur ein minder gutes Zeichen sein sollte, denn Samstag ist ausgerechnet der 12. März. Zeit also für die Bloggeraktion #12von12. Im Moment kann ich Wochenenden, an denen es regnet bzw. die auf einen 12. des Monats zusammenfallen, nicht mehr sonderlich ernst nehmen. Und so müssen die erarbeiteten Konzepte für eine 12er-Bildreihe, mit denen ich derzeit locker das nächste halbe Jahr ausfüllen könnte, noch in der Schublade verbleiben. Ihre Zeit aber, dessen bin ich mir sicher, wird sicherlich noch kommen.

 

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Tochter und ich machen uns auf den Weg, die traurigen Spielplätze der Umgebung zu erkunden. Davon gibt es hier so einige zu, nennen wir es mal, bestaunen. Sonderlich beeindruckt ist die Kleine allerdings nicht und irgendwann schläft sie ganz nonchalant im Kinderwagen ein. Ich muss aber gestehen, ich hatte schon schlimmere Samstage. Und ihr sei die Erholung gegönnt, den Schlaf ist derzeit nicht unbedingt ihr bester Freund.

 

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Jenes Haus, dass vor einigen Wochen zur Vermietung stand, hat nun scheinbar neue Mieter gefunden. Die wollen sich auch gleich mit einem Flohmarkt bei den Nachbarn bekannt machen. „Schöne Sachen“ lese ich auf dem Schild. Hätte dort etwas von Kuchen gestanden, hätte ich wahrscheinlich vor der Tür campiert. So aber schieben Tochter und ich wieder ab. Ist ja auch erst morgen, der Flohmarkt.

 

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Pünktlich zum Mittagessen gibt’s das gute alte Löffel-Socke-Glas-Spiel. Die Regeln habe ich zwar nicht so ganz verstanden, aber solange sie weiß, was zu tun ist, kümmere ich mich um andere Dinge. Ihr Essen zum Beispiel. Das ‚pimpe‘ ich heimlich mit Schmelzflocken, um die Nährstoffdichte etwas zu erhöhen – das muss aber unter uns bleiben!

 

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Nachts schaue ich das Staffelfinale der Netflix-Serie „Love“ und überlege, ob ich meine Gedanken zur Serie im Blog ausbreiten sollte Eigentlich ist’s eine harmlose boy-meets-girl-Serie – zu entdecken gibt’s aber dennoch. Musik zum Beispiel.

Wochenende in Bildern: Sonntag

Vor der Tür läuft noch immer eine Observation, wohlmöglich eines sogenannten Rockers. Woher ich all das weiß? Sagen wir es mal so: Polizisten in Zivil sind keine Undercover-Agenten. Und strahlend weiße Bullys mit wechselnden Kennzeichnen und getönten Scheiben, nun ja, sie merken schon, worauf ich hinaus will.

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Nach diesem kleinen Observations-Exkurs fallen mir in der Gegend diese Baumbehängungn auf. Ob die wohl mit kleinen Kameras ausgestattet sind? Das würde wenigstens Sinn ergeben. Ich habe nämlich nie verstanden, warum man sich Eier an die Sträucher hängen sollte? Frische Zweige und Eier als doppelte Fruchtbarkeitssymbole? Das Ei, ein rundes Lebensmittel als Symbol für den Kreislauf des Lebens? Ich weiß es nicht. Hoffentlich wird mich meine Tochter niemals nie danach fragen.

 

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A propos: Der zweite Geburtstag meiner Tochter, der gleichzeitig auch ihr erster echter Kindergeburtstag werden wird, wirft seine Schatten voraus. Die Einladungskarten müssen geschrieben werden.

 

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Was macht man, wenn man sonntags nicht wie so Rabeneltern faul Pizza bestellen will? Man durchwühlt die Schränke und am Ende des Tages gibt es dann etwas, das ich: vegetarisches Freihand-Reste-Gulasch nenne. Pizza klingt da natürlich gleich viel gehaltvoller. Wie gern hätte ich jetzt Pizza. Ich habe nämlich gar nichts gegen Pizza. Oder gegen Rabeneltern. Kra kra!

3 Kommentare

  1. Carow sagt

    Hey,

    da es mich gerade beschäftigt, lass deine Tochter möglichst nicht so sitzen wie sie auf dem Foto sitzt.
    Ich will nichts vorschreiben, aber ich weiß es fördert X-Beine und ist für Gelenke und Sehnen nicht gut.
    Siehe auch hier: http://www.heftig.co/w-sitz/
    Nicht die beste Quelle, ich weiß, aber dennoch erschreckend!

    Schönen Abend noch
    Carow

    • Hi Carow, vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Ehrlich gesagt, ich habe noch nie über diese Art des Sitzens nachgedacht. Meine Tochter bewegt sich viel. Ob sie aber immer so sitzt, weiß ich gar nicht. Ich werde das mal beobachten. Herzlichen Dank.
      LG, Johnny

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