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Johnnys Kinderwagen-Check: Der Stokke Scoot

Stokke Scoot stokkeonthego

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Jedes Jahr werden die neuesten Kinderwagenmodelle namhafter Hersteller unter anderem auf Sicherheit und Handhabung überprüft. Zwei Wochen lang habe ich nun den Stokke Scoot V2 mit dem „Style Kit Racing green“ getestet und mich dabei gefragt: Warum testet man Kinderwagen eigentlich nicht wie Autos? Ein Selbstversuch im #stokkeonthego Programm.

Stokke Scoot stokkeonthego

Erster Eindruck vom Stokke Scoot mit Style Kit Racing green

Den wendigen Stadtflitzer von Stokke wird wahrscheinlich schon jeder kennen, der sich mit dem Thema Kinderwagen beschäftigt hat. Neu am Stokke Scoot ist das jetzt erhältliche „Style Kit“, welches neben einem neuen Verdeck auch einen schwarzes Extrapolster für den Sitz – für gute Kurvenhaltung im Buggysitz – sowie eine passende Einkaufstasche für Papa im entsprechenden Vintage-Look beinhaltet.

Letzteres Detail ist besonders interessant, will man für einen spontanen Bioladenbesuch die Fassade wahren und sagen wir mal Handy, Tablet oder kleinkalibrige Handfeuerwaffe elegant verschwinden lassen. Um größere Beweise verschwinden zu lassen, eignet sie sich indes nicht. Hierfür sollte man besser auf traditionelle Verstecke wie Teppichtransporter oder den klassischen Betoneimer zurück greifen.

Trotz Bekannheit, möchte ich den Scoot auf einige, seiner grundlegenden Eigenschaften hin untersuchen und werde ganz #stokkeonthego.

Stokke Scoot – Fahreigenschaften und Sicherheit

Stokke Scoot stokkeonthego

Der Stokke Scoot im Stadtverkehr mit Katzenkind an Bord

Der Vierrad betriebene Einsitzer ist für Kinder bis zu fünfzehn Kilogramm geeignet. Angetrieben wird der Stokke Scoot Kinderwagen von einem 1-Zylinder-Papa-Johnny-Wankelmotor. Seine Verbrauchswerte auf 100 Meter bewegen sich besonders im Stadtverkehr im unteren Bereich der Hipstervater-Mate-Skala.

Springt einem vor dem Biobäcker unverhofft ein Dutt tragender Kaffeekäufer vor die Füße, braucht man keine Sorge haben. Die Bremsen des Wagens arbeiten prompt und präzise. Ein paar nette Worte gewechselt, Bremsen unauffällig per Fuss gelöst und schon kann es weiter gehen.

Die Vorderräder lassen sich für verschiedene Unterböden übrigens fest bzw. frei stellen. Erst ein holprig kurzer Parklauf, dann ein großer Latte Macchiato mit doppelt Karamellcreme? Im Bioladen durch die engen Regale wenden, weil zu Hause die Reismilch alle ist? Alles kein Problem.

Das Fahrverhalten bei wirklich grenzwertigen Manövern wie es zum Beispiel bei echten Crashtests mit echten Autos üblich ist, habe ich hingegen nicht getestet. Ich bin der Meinung, wer einen Kinderwagen fährt, sollte stets aufmerksam sein. Das Handling bei alltäglichen Manövern ist hingegen tadellos.

Der Stokke Scoot: Sitz und Stauraum

Stokke Scoot stokkeonthego

Blick des Fahrers auf Bremse und „Kofferraum“

Die Verarbeitung des Gestells ist solide. Die Schubposition der Lenkstange ist fix, kann durch die variable Positionierung des Buggy-Sitzes aber ausgeglichen werden. Das Kind sitzt entweder mit dem Gesicht den Eltern zugewandt (also ganz, wie es im ersten Lebensjahr des Kindes empfohlen wird) oder es wird in Fahrtrichtung ausgerichtet. Ob nun als Heck- oder Frontanschub, als 1-Zylinder-Johnny-Wankelmotor hat man stets die sicherste Rundumsicht.

Der Kofferraum ist branchenüblich unter dem Sitz verbracht und bietet ausreichend Volumen für ca. 18 Flaschen Mate oder wahlweise diverses Babyspielzeug samt Wickelutensilien.

Positiv und negativ?

Negativ:
– beim Rangieren sieht man das vordere Ende des Wagens nicht
– Verdeck lässt sich nicht geräuschlos verstellen

Positiv:
– fährt sich sehr leichtgängig
– Laderaum gut zu erreichen
– schnell zusammengeklappt und verstaut

Huiiii

Huiiii

Insgesamt ein wendiger Kinderwagen, der sich leicht zusammenfalten lässt und sich durch den Vintage-Look des Racing Kits von der Masse angenehm abhebt. Das ausführliche Testen von Autos, das überlassen wir aber vielleicht doch lieber den Auto-Experten. Einen Job als Kinderwagentester kann ich mir aber mittlerweile sehr gut vorstellen.

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