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Buchrezension: „Gestatten, die Osterkatze“

Underwood Osterkatze

Wie es wohl wäre, würde nicht wie sonst der Osterhase die kleinen Geschenke bringen, sondern zur Abwechslung mal eine Osterkatze? Genau diese Frage stellt sich die Hauptkatze in dem Buch „Gestatten, die Osterkatze“. Ich habe mir das im LOEWE-Verlag erschienene Kinderbuch mal genauer angeschaut.

Offiziell ist das Buch von Deborah Underwood für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Doch auch für Jüngere kann es durchaus eine bereichernde Leseerfahrung sein. Das hängt wie immer ganz von den Eltern ab, denn: allzu viel Text gibt es gar nicht. Das Buch besteht aus zirka vierzig Doppelseiten. Auf der einen Seite gibt es eine niedliche Illustration von Claudia Rueda zu sehen, auf der anderen Seite ein passender Satz dazu.

Underwood Osterkatze

Grummelige Osterkatze ist grummelig

Dieser eine Satz dient als Gesprächseröffnung mit der Katze. Eltern, Kind und Katze interagieren miteinander. Dank der offenen, dialogorientierten Erzählweise, kann man als Elternteil an beliebigen Stellen der Geschichte entweder Details hinzudichten oder auch an anderen Stellen einfach mal umdeuten. Eltern, deren Kinder zweihundert Mal am Tag nach der gleichen Geschichte verlangen, werden wissen, wie wertvoll so etwas sein kann. Ich persönlich mag diese Art von offener Gestaltung sehr. Meine Tochter kennt das übrigens schon von mir und ist immer ganz neugierig, wenn ich ihre Augen auf ein neues Detail oder ihre Sinne auf eine neue Fährte locke.

Die „Osterkatze“ ist kein Buch, dass den Kleinen versucht, die historisch mehr oder minder gesicherten Hintergründe des Osterfests näherzubringen. Auch, was es mit den heutigen Osterbräuchen auf sich hat, wird in dem Buch nicht weitergehend erläutert. Der Osterhase bringt die Eier und damit ist der Osterbrauch auch schon erschöpft. Kinderlogik: wenn es den Weihnachtsmann gibt, dann muss es den Osterhasen auch geben.

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Jeder mag den Osterhasen. Wirklich?

Dass macht die „Osterkatze“ für mich, der vor christlichen Feiertagen meist wie der Ochse vor dem Scheunentor steht, ganz angenehm – zumal meine Tochter mit ihren zwei Jahren bisher nur wenig Interesse an einem tieferem Verständnis des Osterfestes zeigt.

Gesamteindruck der „Osterkatze“

Alles in allem eine eindeutige Empfehlung. Ein schönes Ostergeschenk für alle Kinder ab zwei Jahren aufwärts, deren Eltern gerne mal die Geschichte neu erfinden – oder eine Vorliebe für grummelige, aber eigentlich ganz liebenswerte Katzen haben.

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Osterkatzen-Check


Wer das Buch schon im lokalen Handel erspäht hat oder jetzt neugierig geworden ist, der hat Glück, denn: zur Zeit biete ich es als Option 7 in meiner >> kleinen, großen Osterverlosung an. Diese Verlosung läuft noch bis Ende der Woche. Alles weitere erfahrt ihr dort. Ich drück euch die Daumen!

Wer sein Glück nicht herausfordern bzw. nicht mehr warten möchte, kann das Buch natürlich auch sofort bei AMAZON bestellen.

Gestatten, die Osterkatze! (*Affiliate Link) – aber Vorsicht: fast ausverkauft!

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