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Chris Geletneky – Spießig mit dem Midlife-Cowboy + Gewinnspiel

Chris Geletneky - Midlife-Cowboy

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Sollte ich eines Tages meinem Teenager-Ich auf der Straße begegnen, werde ich ihm wohl zurufen müssen, dass er sich endlich mal eine vernünftige Frisur zulegen solle. Als Vater in den Mittdreißigern kann ich nicht anders. Heißt das, dass ich bald schon von Berlin auf’s Land ziehen werde? Bin ich schon spießig oder wie es Chris Geletneky in seinem neuen Buch nennt: ein „Midlife-Cowboy“?

Der Midlife-Cowboy

Früher hatte man die Fender-Gitarre umgeschnallt, heute bloß noch den Sicherheitsgurt vom Rasenmäher. Bin ich wirklich noch der Abenteurer von früher? Bin ich noch immer der Klassenkasper? Das sind die Fragen, die sich in dem Buch „Midlife-Cowboy“ ein gewisser Familienvater mit zwei Kindern und Haus am Rande von Hannover-Ricklingen seit einiger Zeit schon stellt.

Wie auch er, erinnern sich viele Väter dann und wann gern ihrer natürlich nostalgisch völlig überhöhten Vergangenheit. Hoffentlich wohl wissend, dass man sich weder mit anderen, noch mit sich selbst von vor zehn Jahren vergleichen sollte. Vergleichen, das wusste schon George Lucas, noch niemanden glücklich gemacht hat.

Der TV-Autor Chris Geletneky, der zuvor unter anderem auch für die TV-Serien „Pastewka“ und „Ladykracher“ geschrieben hat, verarbeitet in seinem Buch „Midlife-Cowboy“ und in Person des Protagonisten Tillmann Klein nun die ganz eigene Lebenskrise.

Chris Geletneky - Midlife-Cowboy

Chris Geletneky – Midlife-Cowboy auf Billy-Regal an Zwerg

Ist es wirklich schon die Midlife-Crisis oder ist es nicht doch völlig normal, wenn man für sich und seine Familie einen Gang runterschaltet? Sofern man denn jemals wirklich auf der Überholspur in Richtung Rockstar oder sonstigem gewesen war.

Ja, es gehört zu den Grundfunktionen eines denkenden Menschen, sich selbst und die eigenen Entscheidungen zu hinterfragen – und sie gegebenenfalls auch vernichtend zu beurteilen. Zitat: „Das ist erbärmlich!“

Nun, das bedeutet jedoch nicht, dass man unbedingt das Hinterfragen beendet. Oder dass man sich deswegen nicht auch in 28 weiteren Kapiteln von einem Fettnapf in den nächsten, sagen wir mal vorsichtig: arschbombt. Dass all das in der ultimativ skurrilen Katastrophe enden muss, das wird dem Leser gemeinerweise schon auf den ersten Seiten des Buches angedeutet.

Mein Fazit

Das Buch „Midlife-Cowboy“ von Chris Geletneky erscheint am 11. März im Bastei Lübbe Verlag in der Rubrik Liebesromane. Daran erkennst Du schon: nicht alles ist so hoffnungslos verloren. Ganz im Gegenteil. Manche nennen Chris Geletneky schon den neuen Tommy Jaud. Ein Buchtipp für den Sommer vielleicht? Ich war jedenfalls kurzweilig unterhalten. Man muss allerdings festhalten, dass der Autor an manchen Stellen das Spiel mit den Geschlechterklischees deutlich ausreizt. Abgesehen davon ist es flott und unterhaltsam geschrieben, wie man das eben auch von TV-Serien wie „Pastewka“ gewohnt ist.

Das Facebook-Gewinnspiel

Und zum Schluss noch einen Schlag Sahne oben drauf: Der Bastei Lübbe Verlag möchte es nämlich ganz genau wissen und ruft zum „Midlife-Cowboy“-Facebook-Gewinnspiel.

Die Frage: Gibt es diesen Moment für Dich auch? Diesen Moment, in dem Du vor Dir selbst erschreckst und denkst: „Hatte ich nicht vor, ganz anders zu werden?“ Oder ist das alles vielleicht gar nicht so wild? Das Leben ist eben ein steter Wandel.

Unter allen Teilnehmern verlost Bastei Lübbe einen Weber-Grill sowie mehrere Buchpakete. Gesucht werden schlicht und ergreifend „Beweisstücke“ der eigenen Midlife-Crisis – sei es ein Rasentraktor oder einen frechen Gartenzwerg im Vorgarten. Das originellste Foto wird mit einem Weber-Grill belohnt. (Die Gewinnermittlung wird vom Bastei Lübbe Verlag durchgeführt. Alles weitere erfahrt ihr unter dem Link).

Link zum Gewinnspiel auf Facebook

Chris Geletneky - Midlife-Cowboy

Chris Geletneky – Der Midlife-Cowboy in der Spießer-Spülmaschine

Übrigens: Für mich war lange Zeit nicht der eigene Garten oder das eigene Reihenhaus Ausdruck arrivierten Spießertums, sondern etwas völlig anderes. Viel simpler, viel kleiner, nämlich: die Geschirrspülmaschine. Jahrzehntelange blieb es mir ein völliges Rätsel, warum Menschen sich dieses brummende Ungeheuer in die Küche stellen wollten?

Heute habe ich selbst eine in meiner Küche stehen, benutze sie aber aus Protest nur äußerst selten. Beim Abwaschen bin ich nämlich immer noch ganz der Punk von früher. Und nach Brandenburg will und wird ja auch niemand ziehen! Oder?


Das Buch „Midlife-Cowboy“ erscheint am 11. März im Bastei Lübbe Verlag und kann unter anderem direkt HIER bestellt werden.

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