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Älter werden, oder: Die Zeit, die man nicht spürt

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Mama notes hat kürzlich in ihrem Blog einen zweispältigen Artikel über das „Älter werden“ verfasst. Während des Lesens fiel mir an mir wiederum etwas auf, dass nicht weniger zweideutig ist, denn: Auch wenn die Zeit zu rasen scheint, ich spüre sie überhaupt nicht.

Der ewig junge Lehrer ohne Kinder

Mein Englischlehrer war ein nicht allzu großer Mann mit dem klingenden Namen Matsuyama. Ich erinnere mich, als sei es gestern gewesen. Seinen Vornamen weiß ich jedoch nicht mehr. Das ist weniger der Zeit, sondern mehr der Vaterdemenz geschuldet, nehme ich an. Jedenfalls lud er mehrfach Kinder zu sich ins Haus, um ihn dort zu zeigen, wie man Tofu selbst herstellt. Ein Angebot, was besonders bei den Mädchen auf Begeisterung stieß, während die Jungs sich nur vereinzelt bei diesen Treffen blicken ließen.

Das ist dann aber auch nicht das Entscheidende. Das Entscheidende ist, dass jeder aus der Klasse wusste, wann der kleine Mann mit Brille Geburtstag hatte. Und jedes Jahr, fragte ihn jemand nach seinem Alter, so würde er beharrlich erwidern: 25. Jedes und jedes Jahr wieder 25. Damals erschien mir das ein wenig sonderlich. Heute denke ich, Hr. Matsuyama, der immer große Stücke auf mich hielt, hatte vielleicht sogar recht mit dieser Methode.

Älter werden mit Nachwuchs

So weit ich weiß, hatte mein Englischlehrer keine Kinder, die ihn an sein wirkliches Alter hätten erinnern können. Er konnte also jedes Jahr wieder auf’s Neue sich und seiner Umwelt einreden, es habe sich in den letzten 12 Monaten rein gar nichts verändert. Stillstand mit 25, das schien ihm zu gefallen. Vielleicht war dieses Lebensjahr auch einfach ein besonderes für ihn. Erfahren werden wir es wohl nie.

Wer aber Kinder hat und sei es auch nur eins, der spüre angeblich mit der Entwicklung des Nachwuchses das eigene Alter heran nnahen. Manche sagen sogar, es sei die eigene Sterblichkeit, derer man sich am Wochenbett bewusst würde. Das klingt ein wenig zu sehr nach einer Hitchcock-Rohfassung für einen Elternschocker.

Als Vater habe ich nicht die körperlichen Veränderungen der Schwangerschaft, der Geburt oder der Stillzeit durchgemacht. Und vielleicht ist es für mich als Mann weniger sozial gefordert, immer jung und attraktiv zu wirken. Vielleicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass meine Tochter gerade mal 1 Jahr alt ist.

Dennoch: Seit der Geburt meiner Tochter habe ich nicht das Gefühl, schneller zu altern als zuvor. Die Zeit rast an mir vorbei wie immer. Früher waren die Jahre ereignisreich und wahnsinnig. Heute als Vater sind sie das natürlich immer noch, wenn auch auf eine andere Art und Weise. Vielleicht aber ist es, wie Mama notes beschrieben hat: Das Alter kommt und kommt, man selbst tüftelt weiter an den eigenen Unsicherheiten und ehe man sich versieht, ist aus dem Baby ein beinah selbständiges Wesen geworden.

Ich schnüre also die Fünf-Punkt-Gurte, richte den Sicherheitshelm und warte darauf, dass die Zeit ihr Tempo anzieht. Und auch, wenn ich es mir jetzt noch nicht vorstellen kann, aber irgendwann wird es wahrscheinlich passieren, dieses Älter werden.

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  5. Como hemos comentado anteriormente, este tipo de episodios está muy relacionado con los factores emocionales. Muchas personas con baja autoestima se enredan tanto en su propia percepción de sí mismos, que comienzan a proyectarla sobre los demás.

  6. La disfunción eréctil es un problema bastante frecuente en los hombres. El médico le realizará diversas preguntas con el objetivo de descubrir posibles factores de riesgo que podrían causar la Disfunción Eréctil o contribuir a su desarrollo.

  7. Paralelamente al tratamiento, está demostrado que los hábitos de vida saludables, como perder peso, realizar ejercicio físico, y evitar el alcohol, el tabaco y las drogas, mejoran las erecciones.

  8. Parece mentira, pero todavía vivimos en una sociedad en la que algunos temas relacionados con la salud física o emocional continúan siendo tabú.

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